Zweierlei Kalbstafelspitz

Auch wenn die Seite noch nicht den finalen Look erhalten hat, werde ich in den nächsten Tagen die ersten Beiträge veröffentlichen. Dies sind „Projekte“, die ich schon hin und wieder mit der Handykamera dokumentiert habe, allerdings ohne einen konkreten Plan, was ich damit machen werde.

Den Anfang machen 2 Kalbstafelspitz, die ich auf unterschiedliche Weise zubereitet habe:

  • Mit Fettdeckel und mit Meersalz eingerieben
  • ohne Fettdeckel mit Frischen Kräutern belegt auf Salzstein „geplankt“

Die Idee mit den Kräutern kam mir beim einkaufen, als ich dort die ganzen Kräutertöpfe sah. Ich dachte mir, das man damit mal etwas anstellen sollte. So wanderten Thymian, Rosmarin und Oregano in den Korb.

Das Fleisch habe ich nur gewaschen und pariert. Da bei dem einen Stück Fleisch ein schöner durchgängiger Fettdeckel vorhanden war, habe ich diesen dran gelassen und das ganze Stück mit Meersalz eingerieben.
Da bei dem anderen Stück sowieso nur ein kleiner Fettdeckel vorhanden war, wurde dieser komplett entfernt. Auf diese würden später die Kräuter kommen.

Nachdem der Grill auf ca. 190° vorgeheizt war, habe  ich die Salzsteine im direkten Bereich auf Temperatur gebracht. Anschließend Wurden beide Stücke im direkten Bereich einmal von jeder Seite ca 3 Minuten angeröstet. Anschließen gingen beide in den indirekten Bereich. Das Stück auf den Salzsteinen wurde komplett mit den Kräutern zugedeckt. Zum Schluss kam noch eine Handvoll gewässerte Hickory-Chips auf die Briketts.

2erlei Kalbstafelspitz

Dort blieben sie dann für ca. 70 Minuten bis zu einer Kerntemperatur von 60°C. Nach einer kurzen Ruhepause ging es an den Anschnitt. Dazu gab es einen Kartoffelgratin aus dem Dutch.

Vor dem Anschnitt

Der Anschnitt

Die unterschiedliche Zubereitung hat sich im Geschmack deutlich niedergeschlagen. Obgleich das „Salz-Stück“ schon ohne weitere Gewürze hervorragend geschmeckt hat, haben die Kräuter das ganze noch mal getoppt. Dazu war das Fleisch so Zart, das man auf den Einsatz der Zähne gut verzichten konnte.
Ich kann es nur empfehlen, das auch mal auszuprobieren. Bei den Kräutern kann man sicherlich mit den eigenen Vorlieben variieren.

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